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Amtliche Bekanntmachungen

Amt für Bodenmanagement Marburg

- Flurbereinigungsbehörde -

Robert-Koch-Straße 17

35037 Marburg

Telefon:  +49(64 21) 3873-0       Fax:    +49(64 21) 3873-3300

E-Mail:    info.afb-marburg@hvbg.hessen.de

 

Flurbereinigungsverfahren Weimar B255

Verfahrensnummer: UF 1780

Öffentliche Bekanntmachung 

 

1. Änderungsbeschluss zum Flurbereinigungsbeschluss

 

1.    Anordnung der Änderung

In dem Flurbereinigungsverfahren Weimar B 255, Landkreis Marburg-Biedenkopf, wird gemäß § 8 Abs. 1 des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) vom 16.03.1976 (Bundesgesetzblatt I S. 546 ff), in der jeweils geltenden Fassung, der vom Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation erlassene Flurbereinigungsbeschluss vom 22.09.2008 wie folgt geändert:

Die nachfolgend aufgeführten Grundstücke werden zum Flurbereinigungsverfahren zugezogen:

Gemarkung

Flur

Flurstücke

Niederwalgern

1

17, 29 und 95/2

 

2

118

Oberweimar

3

9/1, 11/1, 13, 14/1, 16/1, 70, 84/1, 86/1 und 184

 

8

44/3

 

9

20/4 und 49/2

 

13

13/2 und 17

Wenkbach

1

29/4 und 115

 

Die nachfolgend aufgeführten Grundstücke werden vom Flurbereinigungsverfahren ausgeschlossen:

Gemarkung

Flur

Flurstücke

Wenkbach

1

24/5, 24/7 und 60/2

 


 

2.    Flurbereinigungsgebiet

Unter Berücksichtigung der unter Nr. 1 genannten Änderungen vergrößert sich das Flurbereinigungsgebiet um ca. 7,4 ha und hat nunmehr eine Fläche von ca. 470 ha. Die betroffenen Grundstücke sind in der Übersichtskarte dargestellt. Die Karte ist kein Bestandteil des Änderungsbeschlusses

 

3.    Teilnehmergemeinschaft

Änderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes sowie der Bezeichnung und dem Sitz der Teilnehmergemeinschaft treten durch diesen Änderungsbeschluss nicht ein.

 

4.    Beteiligte

Am Flurbereinigungsverfahren sind beteiligt (Beteiligte nach § 10 FlurbG):

 

1.  Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die den Eigentümerinnen und Eigentümern gleichstehenden Erbbauberechtigten der zum Flurbereinigungsgebiet gehörenden Grundstücke.

 

2.  .  .                 Als Nebenbeteiligte

a)             Gemeinden und Gemeindeverbände, in deren Bezirk Grundstücke vom Flurbereinigungsverfahren betroffen werden,

 

b)             andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, die Land für gemeinschaftliche oder öffentliche Anlagen erhalten (§§ 39 und 40 FlurbG) oder      deren Grenzen geändert werden (§ 58 Abs. 2 FlurbG),

 

c)              Wasser- und Bodenverbände, deren Gebiet mit dem Flurbereinigungsgebiet räumlich zusammenhängt und dieses beeinflusst oder von ihm beeinflusst wird,

 

d)             Inhaberinnen und Inhaber von Rechten an den zum Flurbereinigungsgebiet gehörenden Grundstücken oder von Rechten an solchen Rechten oder von persönlichen Rechten, die zum Besitz oder zur Nutzung solcher Grundstücke berechtigen oder die Benutzung solcher Grundstücke beschränken,

 

e)             Empfängerinnen und Empfänger neuer Grundstücke nach den §§ 54 und 55 FlurbG bis zum Eintritt des neuen Rechtszustandes (§ 61 Satz 2 FlurbG) und

 

f)               Eigentümerinnen und Eigentümer von nicht zum Flurbereinigungsgebiet gehörenden Grundstücken, denen ein Beitrag zu den Unterhaltskosten oder Ausführungskosten auferlegt wird (§ 42 Abs. 3 und § 106 FlurbG) oder die zur Errichtung fester Grenzzeichen an den Grenzen des Flurbereinigungsgebietes mitzuwirken haben (§ 56 FlurbG).

 

g)             der Träger des Unternehmens (§ 88 Nr. 2 FlurbG)

 

5.    Zeitweilige Einschränkungen des Eigentums

Nach § 34 FlurbG gelten ab der Bekanntgabe dieses Beschlusses bis zur Unanfechtbarkeit des Flurbereinigungsplanes folgende Einschränkungen:

1.    In der Nutzungsart der Grundstücke dürfen ohne Zustimmung der Flurbereinigungsbehörde nur Änderungen vorgenommen werden, die zum ordnungsmäßigen Wirtschaftsbetrieb gehören.

2.    Bauwerke, Brunnen, Gräben, Einfriedungen, Hangterrassen und ähnliche Anlagen dürfen nur mit Zustimmung der Flurbereinigungsbehörde errichtet, hergestellt, wesentlich verändert oder beseitigt werden.

3.    Obstbäume, Beerensträucher, Rebstöcke, Hopfenstöcke, einzelne Bäume, Hecken, Feld- und Ufergehölze dürfen nur in Ausnahmefällen, soweit landeskulturelle Belange, insbesondere des Naturschutzes und der Landschaftspflege, nicht beeinträchtigt werden, mit Zustimmung der Flurbereinigungsbehörde beseitigt werden. Andere gesetzliche Vorschriften über die Beseitigung von Rebstöcken und Hopfenstöcken bleiben unberührt.

Sind entgegen den Vorschriften der Nrn. 1 und 2 Änderungen vorgenommen oder Anlagen hergestellt oder beseitigt worden, so können sie im Flurbereinigungsverfahren unberücksichtigt bleiben. Die Flurbereinigungsbehörde kann den früheren Zustand gemäß § 137 FlurbG wiederherstellen lassen, wenn dies der Flurbereinigung dienlich ist.

Sind Eingriffe entgegen der Vorschrift der Nr. 3 vorgenommen worden, so muss die Flurbereinigungsbehörde Ersatzpflanzungen anordnen.

Die Genehmigungspflichten für die o. g. Maßnahmen aufgrund sonstiger Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

 

6.    Aufforderung zur Anmeldung unbekannter Rechte

Die Beteiligten der unter Ziffer 1 aufgeführten Grundstücke werden nach § 14 FlurbG aufgefordert, Rechte, die aus dem Grundbuch nicht ersichtlich sind, aber zur Beteiligung am Flurbereinigungsverfahren berechtigen, innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe dieses Änderungsbeschlusses bei der Flurbereinigungsbehörde, dem

Amt für Bodenmanagement Marburg

Robert-Koch-Straße 17, 35037 Marburg

 

anzumelden. Werden Rechte nach Ablauf dieser Zeit angemeldet, so kann die Flurbereinigungsbehörde die bisherigen Verhandlungen und Festsetzungen gelten lassen.

Der Inhaber eines o.a. Rechtes muss die Wirkung eines vor der Anmeldung eingetretenen Fristablaufes ebenso gegen sich gelten lassen wie der Beteiligte, demgegenüber die Frist durch die Bekanntgabe des Verwaltungsaktes zuerst in Lauf gesetzt worden ist.

 

7.    Betretungsrecht

Die Beauftragten der Flurbereinigungsbehörde sind nach § 35 FlurbG berechtigt, zur Vorbereitung und zur Durchführung der Flurbereinigung Grundstücke zu betreten und die nach ihrem Ermessen erforderlichen Arbeiten auf ihnen vorzunehmen.

 

8.    Veröffentlichung, Auslegung

Dieser Änderungsbeschluss wird in der Gemeinde Weimar (Lahn) und in den angrenzenden Gemeinden, Marburg, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Lohra und Gladenbach öffentlich bekannt gemacht sowie im Staatanzeiger für das Land Hessen nachrichtlich veröffentlicht. Gleichzeitig ist der Änderungsbeschluss im Internet unter https://hvbg.hessen.de/weimar-b-255-uf1780 abrufbar. Weiterhin werden der Änderungsbeschluss und die Gebietskarte – Anlage 1 – zur Einsichtnahme durch die Beteiligten ausgelegt. Die Auslegung erfolgt für die Dauer von zwei Wochen  nach der öffentlichen Bekanntmachung im Rathaus der Gemeinde Weimar, Alte Bahnhofstraße 31, 35096 Weimar (Lahn). Die Einsicht kann derzeit nur nach telefonischer Voranmeldung unter der Tel.-Nr. 06421 / 9740-0 erfolgen.

 

Begründung

Die zuzuziehenden Flurstücke werden für Bodenordnungsmaßnahmen benötigt, die sich nach dem Flurbereinigungsbeschluss als erforderlich herausgestellt haben. Sie dienen daher der Verbesserung der Agrarstruktur und der Förderung der Landentwicklung und werden somit zweckmäßig nach Lage, Form und Größe neugestaltet.

Die auszuschließenden Flurstücke sind inzwischen bebaut und bedürfen keiner Bodenordnung mehr.

Die eigentumsrechtliche Regelung der zuzuziehenden und auszuschließenden Flurstücke soll im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens erfolgen.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Schlussfeststellung kann innerhalb eines Monats Widerspruch beim Amt für Bodenmanagement Marburg, - Flurbereinigungsbehörde -, Robert-Koch-Straße 17, 35037 Marburg schriftlich oder zur Niederschrift erhoben werden.

Der Lauf der Widerspruchsfrist beginnt mit dem ersten Tag der öffentlichen Bekanntmachung.

Die Frist wird auch gewahrt, wenn der Widerspruch beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, - Obere Flurbereinigungsbehörde –, Schaperstraße 16 in 65195 Wiesbaden schriftlich oder zur Niederschrift erhoben wird.

Für die Wahrung der Frist ist das Datum des Eingangs des Widerspruchs bei einer der vorgenannten Behörden maßgebend.

 

 

Marburg, 20.11.2020

 

                                                                       (Dienstsiegel)

 

 

gez. Schmitt

Verfahrensleiter


  
Bauleitplanung der Gemeinde Lohra
 
Bebauungsplan (BPL) „Vordergasse“ in der Gemarkung Nanz-Willershausen 
hier: Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses
 
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohra hat in ihrer Sitzung am 20.05.2020 den Bebauungsplan „Vordergasse“ in der Gemarkung Nanz-Willershausen gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.
Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 (3) BauGB ortsüblich bekannt gemacht.
Der Bebauungsplan tritt gem. § 10 (3) Satz 4 BauGB mit dieser Bekanntmachung in Kraft.
Jedermann kann den wirksamen Bebauungsplan mit Begründung, ab dem Tag dieser Bekanntmachung, in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lohra, Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Bauamt zu jedermanns Einsicht während der allgemeinen Dienststunden einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans ist aus nachstehender Abb. zu entnehmen.
Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 (1) BauGB wird hingewiesen.
Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften sowie Mängel der Abwägung sind unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen.
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretenen Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
 
Planzeichnung des Bebauungsplans „Vordergasse“
in der Gemarkung Nanz-Willershausen
Vordergasse, Geltungsbereich, 02.07.2020
 
 
Lohra, 02.07.2020                                              
 
gez. Georg Gaul, Bürgermeister
 

 
Bauleitplanung der Gemeinde Lohra, Ortsteil Rodenhausen
Inkrafttreten des Bebauungsplans Nr. 4a
„An der Hemmerichseite, 1. Änderung“
– Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13a BauGB –
 
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohra hat in ihrer Sitzung am 20.05.2020 den Bebauungsplan Nr. 4a "An der Hemmerichseite, 1. Änderung“ nach Abwägung der vorgebrachten Anregungen gem. § 10 BauGB als Satzung beschlossen. Die dazugehörigen bauordnungsrechtlichen Festsetzungen gem. § 91 HBO wurden ebenfalls als Satzung beschlossen.
Gem. § 10 BauGB in Verbindung mit der Hauptsatzung der Gemeinde Lohra tritt mit dieser Bekanntmachung der Bebauungsplan Nr. 4a „An der Hemmerichseite, 1. Änderung“ inkl. der dazugehörigen bauordnungsrechtlichen Festsetzungen gem. § 91 HBO in Kraft.
Der Bebauungsplan wird mit Begründung gemäß § 10 Abs. 3 BauGB in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lohra, Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Bauverwaltung, während der allgemeinen Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft gegeben. Darüber hinaus wird der Bebauungsplan mit Begründung in das Internet eingestellt.
 
Hinweis nach § 44 BauGB
Gemäß § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie des Abs. 4 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind und er die Fälligkeit des Anspruchs schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen innerhalb der in § 44 Abs. 4 BauGB näher bezeichneten Frist herbeiführt.
 
Hinweis nach § 215 BauGB
Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften gem. § 214 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beim Zustandekommen des Bebauungsplans unbeachtlich werden, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten des Bebauungsplans gegenüber der Gemeinde Lohra geltend gemacht worden ist. Ebenfalls unbeachtlich werden eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und Mängel des Abwägungsvorgangs nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten des Bebauungsplans gegenüber der Gemeinde Lohra geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
Entsprechendes gilt, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
 
 
Bebauungsplan Nr. 4a „An der Hemmerichseite, 1. Änderung“
(Planteil – unmaßstäblich)
Hemmerich, Geltungsbereich, 02.07.2020
 
 
 
Gemeinde Lohra, den 02.07.2020
gez. Georg Gaul, Bürgermeister

 
 
- Bebauungsplan „Feuerwehrgerätehaus Altenvers“ im Ortsteil Altenvers -
- Änderung des Flächennutzungsplans -
  
 
 
- Bekanntmachung der Aufstellungsbeschlüsse gem. § 2 (1) BauGB –
 
 
- Bekanntmachung der frühzeitigen Bürgerbeteiligung gem. § 3 (1) BauGB - 
- Öffentliche Auslegung der Vorentwürfe –
 
 
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohra hat in ihrer Sitzung am 19.09.2019 gemäß § 2 (1) BauGB beschlossen, ein Bauleitplanverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans „Feuerwehrgerätehaus Altenvers“ im Ortsteil Altenvers durchzuführen. Parallel hierzu ist für den Planbereich der Flächennutzungsplan zu ändern. Die Beschlüsse zur Durchführung der beiden Bauleitplanverfahren werden hiermit gemäß § 2 (1) BauGB öffentlich bekannt gemacht.
Der Bebauungsplan stellt die planungsrechtliche Grundlage für den geplanten Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für die Feuerwehren Altenvers und Rollshausen dar.
Der Geltungsbereich des Plangebietes liegt am südlichen Ortsrand von Altenvers und ist aus den beiden nachstehenden unmaßstäblichen Kartendarstellungen ersichtlich. Er umfasst folgende Flurstücke in der Gemarkung Altenvers, Flur 4: Flurstück 29/1, 30/1, 133/1, 133/2, 133/5, 133/6 und 133/7 jeweils vollständig sowie Flurstück 133/3 und 133/4 jeweils teilweise.
  
Die Vorentwürfe des Bebauungsplans und der Flächennutzungsplanänderung liegen zur frühzeitigen Beteiligung der Bürger an der Planung gem. § 3 (1) BauGB zu jedermanns Einsicht
 
von Montag, den 18. Mai 2020 bis einschließlich Freitag, den 26. Juni 2020
 
in der Gemeindeverwaltung Lohra, Bauverwaltung, Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra während der allgemeinen Dienststunden öffentlich aus. Dabei kann über die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichtet werden, den Bürgern wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Anregungen und Bedenken können zu Protokoll gegeben werden. Über den Inhalt wird auf Verlangen auch telefonisch oder per email unter den nachstehenden Kontaktdaten Auskunft gegeben. Zudem wird angeboten, die Planunterlagen elektronisch zur Einsicht zu verschicken.
 
Die Dienststunden der Gemeindeverwaltung sind:
 
Montag:                           08.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Dienstag:                         08.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Mittwoch:                        08.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Donnerstag:                    08.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Freitag:                            08.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
 
Der Inhalt dieser Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen werden zusätzlich in das Internet eingestellt. Sie können auf der Homepage der Gemeinde Lohra unter https://www.Lohra.de (Menupunkt Verwaltung und Service / Gemeindeverwaltung / Amtliche Bekanntmachungen) während der genannten Frist eingesehen und heruntergeladen werden.
 
Hinweise zu Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise:
 
Aufgrund der Corona-Krise wurde die Gemeindeverwaltung für die Öffentlichkeit bis auf weiteres geschlossen. Es wird darum gebeten, nach Möglichkeit von der Einsichtnahme über das Internet Gebrauch zu machen oder sich die Unterlagen per email zuschicken zu lassen und die Stellungnahmen schriftlich per Post oder per E-Mail zu übermitteln. Stellungnahmen können auch telefonisch zur Niederschrift vorgebracht werden. Eine Einsichtnahme im Rathaus ist bis auf weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
 
Kontaktmöglichkeiten:
Telefon: 06462/2007-20 (Frau Roos)
E-Mail: sandra.roos@lohra.de
 
Sonstiges
 
Die Vorbereitung und Durchführung der Verfahrensschritte wurde gemäß § 4b BauGB einem Dritten (Planungsbüro) übertragen.
 
Lohra, den 14.05.2020
 
Gez. Georg Gaul, Bürgermeister
 

 

Bauleitplanung der Gemeinde Lohra
 
Bebauungsplan „An der Bahnhofstraße“ in der Kerngemeinde Lohra
hier: Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses
  
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohra hat in ihrer Sitzung am 06.02.2020 der Bebauungsplan „An der Bahnhofstraße“ in der Kerngemeinde Lohra gemäß §10 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 (3) BauGB ortsüblich bekannt gemacht.
 
Der Bebauungsplan tritt gem. § 10 (3) Satz 4 BauGB mit dieser Bekanntmachung in Kraft.
 
Jedermann kann den wirksamen Bebauungsplan mit Begründung, ab dem Tag dieser Bekanntmachung, in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lohra, Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Bauamt zu jedermanns Einsicht während der allgemeinen Dienststunden einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.
 
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans ist aus nachstehender Abb. zu entnehmen.
 
Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 (1) BauGB wird hingewiesen.
Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften sowie Mängel der Abwägung sind unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen.
 
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretenen Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
 
 
 
Planzeichnung des Bebauungsplans „An der Bahnhofstraße“ in der Kerngemeinde Lohra
 
Plan An der Bahnhofstraße
 
Gemeinde Lohra, den 27.02.2020
 
gez. Georg Gaul
Bürgermeister 

 
 
Bauleitplanung der Gemeinde Lohra
 
7. Änderung des Bebauungsplans „Auf den langen Strichen“ in der Kerngemeinde Lohra
hier: Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses
 
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohra hat in ihrer Sitzung am 06.02.2020 die 7. Änderung des Bebauungsplans „Auf den langen Strichen“ in der Kerngemeinde Lohra gemäß §10 Baugesetzbuch (BauGB) als Satzung beschlossen.
 
Der Satzungsbeschluss wird hiermit gem. § 10 (3) BauGB ortsüblich bekannt gemacht.
 
Die 7. Änderung des Bebauungsplans „Auf den langen Strichen“ tritt gem. § 10 (3) Satz 4 BauGB mit dieser Bekanntmachung in Kraft.
 
Jedermann kann die wirksame Fassung der Bebauungsplanänderung mit Begründung, ab dem Tag dieser Bekanntmachung, in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lohra, Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Bauamt zu jedermanns Einsicht während der allgemeinen Dienststunden einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.
 
Der Geltungsbereich der 7. Änderung des Bebauungsplans „Auf den langen Strichen“ ist aus nachstehender Abb. zu entnehmen.
 
Auf die Voraussetzung für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 (1) BauGB wird hingewiesen.
Eine Verletzung der in § 214 Abs. 1 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften sowie Mängel der Abwägung sind unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen.
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretenen Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird.
 
Planzeichnung des Bebauungsplans „Auf den langen Strichen“ in der Kerngemeinde Lohra
Plan Auf den langen Strichen
 
Gemeinde Lohra, den 27.02.2020
 
gez. Georg Gaul
Bürgermeister

 
 
Bauleitplanung der Gemeinde Lohra, Ortsteil Kirchvers
 
Inkrafttreten des Bebauungsplans „Wilhelmstraße“
– Bebauungsplan gem. § 13b BauGB –
  
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lohra hat in ihrer Sitzung am 12.12.2019 den Bebauungsplan „Wilhelmstraße“ nach Abwägung der vorgebrachten Anregungen gem. § 10 BauGB als Satzung beschlossen. Die dazugehörigen bauordnungsrechtlichen Festsetzungen gem. § 91 HBO wurden ebenfalls als Satzung beschlossen.
Gem. § 10 BauGB in Verbindung mit der Hauptsatzung der Gemeinde Lohra tritt mit dieser Bekanntmachung der Bebauungsplan „Wilhelmstraße“ inkl. der dazugehörigen bauordnungsrechtlichen Festsetzungen gem. § 91 HBO in Kraft.

 

Der Bebauungsplan wird mit Begründung gemäß § 10 Abs. 3 BauGB in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lohra, Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Bauamt, während der allgemeinen Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft gegeben. 
 

Hinweis nach § 44 BauGB
 

Gemäß § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie des Abs. 4 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind und er die Fälligkeit des Anspruchs schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen innerhalb der in § 44 Abs. 4 BauGB näher bezeichneten Frist herbeiführt.

 

Hinweis nach § 215 BauGB
 

Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften gem. § 214 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beim Zustandekommen des Bebauungsplans unbeachtlich werden, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten des Bebauungsplans gegenüber der Gemeinde Lohra geltend gemacht worden ist. Ebenfalls unbeachtlich werden eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und Mängel des Abwägungsvorgangs nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten des Bebauungsplans gegenüber der Gemeinde Lohra geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

 

Entsprechendes gilt, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

 
Bebauungsplan „Wilhelmstraße“ (Planteil, unmaßstäblich)
 
Gemeinde Lohra, den 06.02.2020 
gez. Georg Gaul, Bürgermeister 

 
 
 
 

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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